Museum34
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 Am 16. Juni 2012 wurde das Heimatmuseum
Museum 34
in Auerbach, Unterer Markt 34, eröffnet.

Schon der Name Museum 34 deutet darauf hin,
dass es sich um kein Allerwelts-Heimat-Museum handelt.
Lassen Sie sich bei einem Besuch überraschen ...

Das Museum 34 hat vier Abteilungen.

1. Der Keller
Durch die geräumige Eingangshalle kommt man zunächst in einen kleinen Innenhof, der bereits Schauplatz für kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte und Lesungen war. Seit Anfang August 2014 ist an der historischen Mauer zum Nachbaranwesen eines der vier alten Zifferblätter der großen Uhr am Auerbacher Kirchturm zu sehen, die im Zuge der Turmsanierung von 2004 erneuert worden waren.
Gegenüber des ehemaligen Zifferblattes der Kirchturmuhr geht es über grob behauene und schon sehr ausgetretene Steinstufen hinab in den Keller des Bürgerhauses. 

Hier im ältesten Bauteil des Hauses
aus dem 14. Jahrhundert
werden in einer großen Schautafel
die Auerbacher Kellergänge
und die mittelalterlichen Fluchtstollen
vorgestellt. Im Foto links
ist der Eingang zu einem solchen
Kellergang im Bürgerhaus zu sehen.
Eines der Ziele des Museum 34
für die kommenden Jahre ist
die Freilegung und Begehbarmachung
einiger der tiefen Felsenkeller,
damit die Auerbacher Unterwelt
nicht länger im Dunkeln bleibt.

Natürlich wird im Keller des Bürgerhauses auch an den Eisenerzbergbau in und um Auerbach erinnert. Mehr darüber erfährt und erlebt man im Bergbaumuseum Maffeischächte (z.B. Maffeispiele und Bergweihnacht) im Ortsteil Nitzlbuch.

In reich bebilderten Schautafeln werden die Bergwerke der Maxhütte von 1878 bis 1987 mit den aus ihnen geförderten Eisenerzen vorgestellt. In Vitrinen kann man verschiedene Utensilien aus dem Bergbau sehen, sowie besonders schöne Erzstücke und zahlreiche im Raum Auerbach gefundene Fossilien: Ein Museum im Museum! (srz)
Zur Information dient auch das im Erdgeschoß des Museums aufliegende, sehr interessante "Mineralienalbum". (1)

2. Der Geschichtsschrank
Im Foyer des 2. Stockes des Bürgerhauses steht der Geschichtsschrank. Was aussieht wie die Schließfächer in einem Postamt bietet dem Besucher einen Gang durch die Geschichte unserer Stadt, unserer ganzen Heimat.

Unter dem Motto Auerbach im Wandel der Zeit verbergen sich hinter den mit Jahreszahlen versehenen Türchen und Schubladen Ereignisse aus der Geschichte.

Bei der Jahreszahl 1978 z.B.
ist die Schließung der Grube Nitzlbuch (Maffei)
angesprochen. In einem Modell
wird dieses Bergwerk gezeigt.
In der Tür ist Wissenswertes zu lesen.
Wer noch mehr zum Thema
erfahren möchte, wird auf ein
Computer-Terminal neben dem
Geschichtsschrank verwiesen.

In vom Oberpfalzfernsehen OTV aufgenommenen und an einem Großbildschirm abrufbaren Videosequenzen kommen der Bürgermeister, der Architekt, ein Bauhistoriker und ein Heimatkundler zum Thema Burgerhaus ist jetzt Bürgerhaus zu Wort.

3. Die Dauerausstellung
Im Raum links vom Geschichtsschrank werden in einer Dauerausstellung genau 34 Exponate gezeigt und beschrieben. Zu Beginn eines jeden Monats (ab Januar 2013) wird jeweils ein Exponat gegen ein neues ausgetauscht, so dass praktisch immer etwas Neues mit vorgestellt wird.

In diesem Rondell, in zwei Eckvitrinen und an den Wänden werden bemerkenswerte und kuriose Gegenstände aus der älteren und der jüngsten Geschichte unserer Heimat präsentiert. In einem computergestützten Terminal sind Texte zu den einzelnen Exponaten abrufbar.

4. Sonderausstellungen
Der rechte Raum  ist Sonderausstellungen vorbehalten, die in etwa halbjährlichen Zeitabständen eingerichtet werden. Zu den Sonderausstellungen erscheint jeweils ein ausführlicher Katalog, der im Museum erworben werden kann. Auch einige frühere Ausgaben sind noch erhältlich.
Eine küftige Sonderausstellung wird sicher auch einmal Heinrich Stromer, dem berühmten Sohn unserer Stadt, gewidmet sein.
Die erste Sonderausstellung hatte das Burgerhaus als Thema.

Auf großen Schautafeln
mit vielen Bildern wurden u.a.
die Geschichte des Hauses,
seine Bedeutung und Sanierung,
die Familie Burger usw. angesprochen. Auch
die Finanzierung der Maßnahme
wurde ausführlich und klar dargestellt.

Auf den Gängen und in den Treppenaufgängen des ganzen Bürgerhauses war mit eindrucksvollen Fotos dokumentiert, wie marode das Gebäude bis zur Sanierung war. Wie schön es geworden ist, kann man auf Schritt und Tritt selber erfahren.

Die zweite Sonderausstellung im Museum 34 war dem Werk des aus Spanien stammenden, mit einer jungen Frau aus dem Auerbacher Ortsteil Ranna verheirateten Künstlers Ramon de Jesus Rodriges gewidmet. (Nordbayerische NachrichtenOberpfalznetz)

Die dritte Sonderausstellung zeigte wunderschöne Exemplare aus der großen Puppensammlung des Auerbachers Hans Lauber. (Oberpfalznetz)

In der vierten Sonderausstellung wurde im Rahmen des Jubiläums 700 Jahre Stadt Auerbach mit zahlreichen Exponaten an die 650- und die 675-Jahrfeiern erinnert.

Die fünfte Sonderausstellung wurde am 7. August 2014 vorgestellt. Kernstück war ein Modell der Innenstadt im Entstehen. Christian Bauer bastelt in vielen Stunden Häuser, Plätze, Brunnen usw. Auerbachs mit liebevollen Details. Dazu wurden im ganzen Haus auch viele alte Aufnahmen unserer Stadt gezeigt, sowie Informationen z.B. über die mittelalterliche Befestigungsanlage und über markante Gebäude wie den Kirchturm geboten. Eine Vitrine im 2. Stockwerk war dem Chronisten Joseph Köstler gewidmet. (Oberpfalznetz)

Die sechste Sonderausstellung wurde am 6. Februar 2015 eröffnet. Zu sehen sind großflächige Luftaufnahmen der Stadt Auerbach von 1958 in schwarz-weiß Fotos. Besucher können sich an verschiedenen Stellen des Bürgerhauses, und vor allem im 2. Stockwerk ein Bild davon machen, wie unsere Heimat vor gut sechs Jahrzehnten ausgeschaut hat.

Die siebte Sonderausstellung wurde am 24. September 2015 eröffnet. Auerbacher Hobby-Malerinnen und -Maler zeigten eigene Werke. Deren Bilder findet man wie üblich im ganzen Haus, und insbesondere im 2. Stockwerk. (Nordbayerische Nachrichten)

Die achte Sonderausstellung hat im Gedenkjahr 500 Jahre bayerisches Reinheitsgebot (siehe z.B. hier) "Brauereien und Wirtshauskultur" als Thema. Vom 26. Februar bis 31. August 2016 bietet sie eine Vielzahl von alten Fotos, von Bierkrügeln, Bierflaschen, Bierdeckeln, Schafkopfkarten usw., eben von allen Dingen, die zu diesem Thema gehören. (Nordbayerische Nachrichten

Geöffnet ist das Museum 34 jeweils Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr, am Samstag von 9 bis 12 Uhr, und am Sonntag von 14 bis 17 Uhr.

Besucher können vom Erdgeschoß des Bürgerhauses bequem mit einem Aufzug in die oberen Stockwerke fahren. 

Terminvereinbarungen für Führungen können mit dem Leiter des Museums, Hans-Jürgen Kugler (Tel. 09643 20380), mit Horst Müller vom Stadtmarketing (Tel. 09643 2017) oder mit Rudi Weber (Tel. 09643 683) getroffen werden.

Besuchen Sie auch das Lodes Museum (Gemälde und Grafiken)

Der Förderverein Museum 34

In diesem Zusammenhang wurde am 16. Mai 2011 der Förderverein Museum 34 (siehe unten)  gegründet und ins Vereinsregister Amberg eingetragen.

Gesucht werden noch weitere

Exponate, die auch als Leihgaben zur Verfügung gestellt werden können

Frauen und Männer jeden Alters, die unser Museum mit betreuen wollen

Durch verschiedene günstige Umstände entstand gleichzeitig in der Alten Münze ein Lodes-Museum. In diesem wird das künstlerische Schaffen des Auerbachers Dr. Rudolf Lodes der Öffentlichkeit zugängig gemacht werden. Auch hierfür zeichnen die Stadt Auerbach und der Förderverein Museum 34 verantwortlich.

Förderverein Museum 34 Auerbach e.V.

Zweck des Vereins ist die Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde in Auerbach. (Satzung)

Die Vorstandschaft des neuen Vereins setzt sich folgendermaßen zusammen:

(von links) Alfred Graf (Beisitzer), Sabine Wiesent (Schriftführerin), Horst Rössl (Beisitzer), Joachim Neuss (1. Vorsitzender), Michael Ritz (Beisitzer), Hans-Jürgen Kugler (2. Vorsitzender), Thomas Kormann (Beisitzer), Rudi Weber (Beisitzer), Marianne Mimler-Hofmann (Beisitzerin), Horst Müller (Vertreter der Stadt) und Georg Büttner (Kassenwart). (Bericht von der Gründungsversammlung und Foto NN)
Als Kassenprüfer fungieren Herbert Appl und Dr. Edmund Goß; beide sind nicht im Bild, da sie laut Satzung nicht zur Vorstandschaft gehören.

Seit der satzungsgemäßen Neuwahl bei der Jahreshauptversammlung (NN) im November 2014 setzt sich die Vorstandschaft des Fördervereins wie folgt zusammen:
1. Vorsitzender   Joachim Neuß
2. Vorsitzender   Hans-Jürgen Kugler
Kassier   Georg Büttner
Schriftführerin   Marianne Mimler-Hofmann
Beisitzer   Christian Bauer
  Sieglinde Kubitza-Grüner
  Horst Rössl
  Josef Schaller
  Rudi Weber

Gerne werden weitere Mitglieder aufgenommen. (doc, pdf)

verwendete Quellen
1 Nägele, Martin, Zu den Eisenerzlagerstätten Auerbachs, in Mineralien der Eisenerzlagerstätten Grube Nitzlbuch und Grube Leonie (IV) Auerbach i.d.OPf., Auerbach 2014, Lagerort Museum 34 Auerbach

Free as a bird (The Beatles)

letzte Bearbeitung dieses Artikels am 1. Mai 2016

Wenn Sie Kontakt mit mir aufnehmen möchten,
können Sie mich hier oder
telefonisch unter 09643 683
erreichen.
Über Anregungen usw. freue ich mich.

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