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Die ehemalige Ortschaft Diese Ortschaft gehörte bis zur Ablösung im Zuge der Erweiterung des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr zur politischen Gemeinde Langenbruck und lag etwa 400 m nordwestlich von Grünwald auf der Höhe oberhalb des großen Hammerweihers. (nach 1, Seite 178)
Das alte Dorf hatte bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts "Riegelshof" geheißen. "Riglshof" wird erstmals 1531 als zum Amte Vilseck gehörig genannt.
Kittenberg hatte zum Schluss sieben Anwesen
(Plan aus 1, Seite 178), die beiderseits der alten Reichsstraße R85 (gelb)
lagen. Diese führte damals von Bayreuth über Kirchenthumbach und Haag hier
durch und weiter
nach Vilseck und Amberg. Wegen der Erweiterung des Truppenübungsplatzes
Grafenwöhr wurde die Trasse mit Erlass des OKH
vom 8. Mai 1937 in Absprache mit dem Generalinspekteur für das deutsche
Straßenbauwesen über Pegnitz, Michelfeld, Auerbach, Edelsfeld usw.
als R 85 (neu) verlegt (heute B 85). Der neue Straßenteil (ca. 30
km lang) wurde am 1. April 1938 seiner Bestimmung übergeben.
Ab 1937 gehörten alle Anwesen von Kittenberg dem deutschen Reich, in dessen Namen die RUGes die alten Eigentümer abgelöst hatte. Der große Hammerweiher (Karte aus 5), an dessen Südspitze Altneuhaus lag und der sich nur wenige Meter südwestlich von Kittenberg erstreckte, bot im Winter eine wunderbare und gern genutzte Eisfläche.
Auf diesem Foto vom Winter 1934 (1, Seite 179) ist rechts am Hang die Ortschaft Kittenberg zu sehen.
Heute befindet sich etwa auf dem Terrain der ehemaligen Ortschaft die "Hausing Area Kittenberg" der "Rose Barracks". (Karte und Luftbild aus 5) verwendete Quellen
letzte Bearbeitung dieses Artikels am 20. Mai 2010 |