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Gemeinde und Dorf
Die Ortschaften Ober-, Unter- und
Schloßfrankenohe bildeten zusammen mit
Kotzmanns,
Meilendorf und
Portenreuth
die politische Gemeinde Oberfrankenohe, deren ungefähres
Gebiet hier rot
umrandet ist. Die gesamte Gemeinde wurde 1938 im Zuge der Erweiterung
des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr aufgelöst, und ihre Bewohner mussten sich
neue Wohnplätze schaffen.
Namen und älteste Nennung
Hier die noch junge Frankenohe, nachdem sie die alte Reichsstraße 85 unterquert hat.
Zugehörigkeit zu Bamberg
Graf Friedrich III. von Hopfenohe, Pettendorf (bei Regenstauf) und Lengenfeld (Burg-Lengenfeld) entstammte der Kastler Linie. Er hatte im Raum Auerbach eine stattliche Anzahl von Lehnsgütern des Hochstifts Bamberg. Seine Gemahlin Hedwig hatte ihm zwar zwei Töchter, Heilika und Heilwig (Heilwic), geboren, aber keinen Sohn, der allein für die Erbfolge eine Rolle spielte.
1119 Gründung des Klosters
Michelfeld
In der Stiftungsurkunde vom 6. Mai 1119 erhielt so das neu gegründete Benediktinerkloster Michelfeld auch eine Reihe von Gütern aus der Hinterlassenschaft der Grafen von Hopfenohe, unter anderem "Frankenahe", das spätere Oberfrankenohe. Unter- und Schloßfrankenohe gehörten damals zusammen und bildeten ein Rittergut des Hochstifts Bamberg, das die Herren von Stierberg zu Lehen hatten.
900 Jahre Kloster Michelfeld Zum Jubiläum 2019 ist mein Buch 900 Jahre Kloster
Michelfeld erschienen.
Heute befindet sich im ehemaligen Kloster Michelfeld
Das Dorf Oberfrankenohe
Die Frankenohe und ihre "Zuflüsse" sind von mir in diesen Plan (2, Seite 205) eingezeichnet. Gut sieht man hier auch, wie Oberfrankenohe durch das Tal der noch jungen Frankenohe in einen am Südhang und einen am Nordhang liegenden Siedlungsteil gegliedert wurde.
Auf diesem Foto vom Oktober 2010 sind Reste einzelner Gebäude "jenseits des Tales" zu erkennen.
Leider wurden mir keine
alten Fotos und Informationen
Oberfrankenohe heute
Eines der Überbleibsel von Oberfrankenohe könnte das vom Anwesen Nr. 6 (beim Kunz) sein. (Foto rechts aus 3, Seite 154)
verwendete und weiterführende Quellen
letzte Bearbeitung dieses Artikels am 22. August 2024
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