Eisenbahn
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100 Jahre
Eisenbahn in Auerbach
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... hätte 2003 gefeiert werden können, wenn nicht .....

In einem kurzen Rückblick soll auf den folgenden Seiten die Geschichte der Eisenbahn, insbesondere natürlich dort, wo sie unsere Stadt berührt, dargestellt werden.

„Eisenbahnen, nach heutigem Verständnis ein spurgebundenes Rad-Schiene-System mit den sich daraus ergebenden betrieblichen (Zugverkehr, Bahnhöfe, Signaltechnik), tariflichen (Fahrplan, Fahrpreis, Frachtbrief) und gesetzlichen (Betriebsordnung) Eigenheiten.“ So heißt es sachlich-nüchtern im Lexikon. (Eisenbahnen, Microsoft® Encarta® Enzyklopädie 2001)

Erste spurgebundene Fahrzeuge
Und weiter lesen wir dort: „Bekannt sind spurgebundene Systeme seit der Antike. Römer, Griechen und Ägypter benutzten Spurrillen zur Führung von meist einachsigen Karren. Diese Rillen in Fels und/oder fester Erde bildeten keine generelle Bindung von Transportmittel und Transportweg; ein Verlassen der vorgegebenen Spur war in vielen Fällen möglich. Man kannte damals Weichen, Kreuzungen, Ausweichstellen und Abstellzonen. Gut erhaltene Anschauungsobjekte vorchristlicher Spurrillen finden sich bei Villach (Kärnten/Österreich) und bei Mittenwald (Oberbayern/Deutschland).

Ähnliche Gedanken verfolgte auch Oberst Bergrath Joseph Ritter von Baader, als er sich 1815 einen „Güterwagen” patentieren ließ, der gewöhnliche Straßen als auch Schienen befahren konnte. Die großen Räder waren für die Landstraße vorgesehen. An deren Außenseiten befestigte er für die Benutzung von Schienen kleine Scheiben, wobei jetzt die größeren Räder zusätzlich der Spurführung dienten. Gezogen werden sollten einzelne Güterwagen von Pferden, eventuell von Straßenlokomotiven.“

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