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Auch
die Feldgrille (Gryllus campestris; Foto
Axel Hochkirch), Naturschutzgebiet Leonie Als am Gründonnerstag (16. April) 1987
die Maxhütte Konkurs anmeldete, bedeutete dies für die letzte noch fördernde
Eisenerzgrube Leonie in Auerbach das Ende; auch der Beruf des Bergmanns
hatte damit seine Grundlage verloren. Der Name Leonie, den heute auch das Naturschutzgebiet trägt,
geht wohl zurück auf die Schwester Leonore (Koseform Leonie) des Hofrates Dr.
Friedrich von Kersdorf. Dieser hatte 1857 zusammen mit dem Rentiers Oliver
Goffard von der „Königlichen Generalbergwerks- und Salinenadministration München“
in Auerbach ein Grubenfeld für den Eisenerzabbau bekommen, das ca. 30 Jahre später in die Hand der Maximilianshütte
kam. Es handelte sich hierbei allerdings um ein anderes Gelände als das
vorliegende, auf das der traditionelle Namen "Leonie" erst bei der Abteufung der Grube
(ab 1971) übertragen wurde.
"Die Folgen des Bergbaus bestimmen noch heute den Charakter des Areals. ... Die Grubenfelder Leonie sind aus naturschutzfachlicher Sicht für die Tierwelt von landesweiter Bedeutung. Bisher wurden 64 Vogelarten, 9 Amphibienarten, 22 Libellenarten, 54 Tagschmetterlingsarten und 23 Heuschreckenarten kartiert. (Anm.: siehe auch Liste der seltenen Tier- und Pflanzenarten) Die flächig verteilten Einbruchstrichter befinden sich sowohl auf den Freiflächen, als auch in den Waldbeständen. Diese trichterförmigen Vertiefungen sind von sehr hoher naturschutzfachlicher Bedeutung, da der größte Teil aus nährstoffarmen Kleingewässern besteht. Diese bilden die Grundlage großer Amphibienpopulationen gefährdeter Arten. ...“
1998 wurde durch die Stadt Auerbach ein Rad- und Fußweg durch das Naturschutzgebiet angelegt, durch den die lang gewünschte und erhoffte direkte Verbindung zwischen der Stadt und dem Ortsteil Degelsdorf wieder hergestellt wurde.
Auf diesem gut angenommenen Weg kann man die Auerochsen und die Exmoorponys beobachten, sowie das Revier der Biber sehen.
letzte Bearbeitung dieses Artikels am 15. Mai 2009 |