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Naturschutzgebiet
Gleich
beim Parkplatz am
Schützenheim in Degelsdorf
Über diesen QR-Code kann man von der Seite
Als am Gründonnerstag (16. April) 1987
die Maxhütte Konkurs anmeldete, bedeutete dies für die letzte noch fördernde
Eisenerzgrube Leonie in Auerbach das Ende; auch der Beruf des Bergmanns
hatte damit seine Grundlage verloren.
Größe: 87 ha. Karte nach Regierung der Oberpfalz In einer Kurzinformation des LBV zur naturschutzfachlichen Bedeutung heißt es u. a.: „Das Naturschutzgebiet Grubenfelder Leonie ... ist ein einzigartiger Landstrich. Der Charakter des Gebiets wird durch seine Strukturvielfalt geprägt: Einem sehr abwechslungsreichen Mosaik aus Acker- und Wiesen-brachen, Pionierhölzern, Magerrasen, Misch-, Nadel- und Laubholzwäldern, Bachläufen, Quellen und Einsturztrichtern. Das Schutzgebiet ... liegt naturräumlich am Übergang Nördliche Frankenalb zum Oberpfälzer Hügelland , ... Der Untertage-Eisenerzabbau der Maxhütte (Anm.: 1977-87) führte zu einem großflächigen Bruchgebiet."
Bericht vom 23.
Januar 2019
Auch
die Feldgrille (Gryllus campestris; Foto Peter Rückheim, Quelle),
"Die Folgen des Bergbaus bestimmen noch heute den Charakter des Areals. ... Die Grubenfelder Leonie sind aus naturschutzfachlicher Sicht für die Tierwelt von landesweiter Bedeutung. Bisher wurden 64 Vogelarten, 9 Amphibienarten, 22 Libellenarten, 54 Tagschmetterlingsarten und 23 Heuschreckenarten kartiert. (Anm.: siehe auch Liste der seltenen Tier- und Pflanzenarten) Die flächig verteilten Einbruchstrichter befinden sich sowohl auf den Freiflächen, als auch in den Waldbeständen. Diese trichterförmigen Vertiefungen sind von sehr hoher naturschutzfachlicher Bedeutung, da der größte Teil aus nährstoffarmen Kleingewässern besteht. Diese bilden die Grundlage großer Amphibienpopulationen gefährdeter Arten. ...“
1998 wurde durch die Stadt Auerbach ein Rad- und Fußweg durch das Naturschutzgebiet angelegt, durch den die lang gewünschte und erhoffte direkte Verbindung zwischen der Stadt und dem Ortsteil Degelsdorf wieder hergestellt wurde.
Auf diesem gut angenommenen Weg kann man die Auerochsen und die Pferde beobachten, sowie das Revier der Biber sehen. Przewalski-Pferde und Exmoorponys sind leider nicht mehr hier.
Führungen durch das Naturschutzgebiet Grubenfelder Leonie bietet die Kreisgruppe Amberg-Sulzbach des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) als Eigentümer des Terrains an. Der Betreuer vor Ort und damit auch sachkundiger Ansprechpartner ist Wolfgang Wiesent (Tel. 09643 3792) in Degelsdorf.
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