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Seelsorgebereiche
"Ein
Seelsorgebereich ist der Zusammenschluss mehrerer benachbarter Pfarreien,
Kuratien und Seelsorgestellen, die in gemeinsamer Verantwortung die Seelsorge
sowie die Verwaltung planen und gestalten. Dazu treffen sie verbindliche
Absprachen in einer Kooperations-Vereinbarung." (Statuten
der Seelsorgebereiche im Erzbistum Bamberg, Präambel, Dezember 2005)
Doch es war schon ein längerer Weg bis hierher und dauert(e) auch noch etwas, bis aus den traditionellen Pfarreien, Kuratien und
Filialgemeinden 2006 endlich "Seelsorgebereiche" wurden - und vor
allem zusammenwuchsen.
Pastoralgespräch
und Pastoralplan
Im Erzbistum Bamberg
fand 1997 bis 2000 das "Bamberger Pastoralgespräch"
statt. Es wurde vom damaligen Erzbischof Karl Braun
ins Leben gerufen. In zahlreichen Gesprächsrunden auf verschiedenen Ebenen
wurde über die Kirche von heute unter dem Motto "Gemeinsam den Aufbruch
wagen" diskutiert und beraten.
Als Ergebnis gleichsam unterzeichnete Erzbischof Ludwig Schick am 9. Januar 2005
den Bamberger Pastoralplan
und setzte ihn in Kraft.
In diesem umfangreichen Dokument mit dem Titel "Den Aufbruch wagen -
heute" heißt es u. a.: „Die derzeitige Situation der
Kirchengemeinden führt zu einem fortschreitenden Dilemma: Einerseits gehen die
Zahlen der Kirchen- und Gemeindeglieder, die der Ehrenamtlichen und damit die
personellen Ressourcen der Kirche und der Gemeinden zurück. Andererseits werden
die Erwartungen an eine persönliche, situationsgerechte Gestaltung der
Liturgie, des Religionsunterrichts, des seelsorglichen Gesprächs größer.
Bereits jetzt sind in dieser Situation die engagierten Haupt- und Ehrenamtlichen
einem zunehmenden Erwartungs- und Leistungsdruck ausgesetzt.“ (Bamberger Pastoralplan, S. 9)
Wegen des großen Priestermangels war es schon
in den letzten Jahren nicht mehr möglich, in den 21 Dekanaten
alle 367 Pfarreien, Kuratien usw. des Erzbistums Bamberg
mit eigenen Pfarrern zu besetzen. (siehe auch hier
unter Statistiken) Da in den kommenden Jahren nicht mehr
Priester zu erwarten sind, die Aufgaben der Geistlichen aber nicht weniger
werden, musste auch diese Situation im Pastoralplan angesprochen werden.
Unter 3.2 "Seelsorge in gemeinsamer Verantwortung" wird dazu gesagt:
"Angesichts des knapper werdenden
pastoralen Personals und der geringeren finanziellen Mittel muss die Pastoral über
die Gemeindegrenzen hinaus ausgerichtet sein. Sie sucht die dauerhafte
Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden und benachbarten Orten der Sonder- und
Kategorialseelsorge. So wird sie zu einer „Pastoral im Netzwerk“.
" (a.o.O., S. 21f) Als erster Handlungsschritt dazu wird genannt:
"Vernetzung der pastoralen Schwerpunkte und Tätigkeiten wird unumgänglich,
wenn Pfarreien, Kuratiegemeinden und Filialkirchengemeinden zu größeren
Seelsorgeeinheiten unter Leitung eines Pfarrers zusammengeführt werden.
"
Für die künftige Struktur der Seelsorgeeinheiten wurden schließlich drei Modelle
angeboten (Fusion, Pfarreienverbund und Pfarreiengemeinschaft), über die die
Gremien vor Ort diskutierten und zu entscheiden hatten.
Im Laufe der ersten Hälfte des Jahres 2006
schlossen sich in der gesamten Erzdiözese Bamberg
bisher selbständige Pfarreien, Kuratien usw. jeweils auf Dekanatsebene
zu Seelsorgebereichen zusammen. Die förmliche Errichtung
derselben erfolgte am 4. Juni 2006 (Pfingstsonntag) durch Erzbischof Ludwig
Schick im Bamberger Dom.
Das Erzbistum Bamberg besteht seither aus 21 Dekanaten mit insgesamt 96
Seelsorgebereichen, in denen die 367 Pfarreien nunmehr arbeiten.
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Pfarreienverbund
Auerbach
Pfarreienverbund
Pegnitz Stadt
und Land
Pfarreiengemeinschaft
Pottenstein
und Umland |
Im Dekanat
Auerbach
(Pfarrgemeinderatswahl
6./7. März 2010), dessen Vorsteher seit 1. August 2005 Pater Dominik
Sobolewski, CR, ist, gibt es für die 14
Pfarreien bzw. Kuratien nun drei solcher Seelsorgebereiche, nämlich
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Pfarreienverbund Auerbach
mit
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In diesem Seelsorgebereich wurden bei der Gründung 9.953
Katholiken auf einer Fläche
von 238,24 km² seelsorglich erfasst.
Leitender
Pfarrer war seit 1.11.2006 bis zu seinem plötzlichen Tod
2010
Pater Paul Mietki CR,
Pfarrer von
Michelfeld. Er betreute,
wie sein
Nachfolger als Pfarrer von Michelfeld
Kurian Chackupurackal
die Kuratie Gunzendorf mit.
Pfarrer von
Auerbach und Dekan ist weiterhin Pater Dominik
Sobolewski
CR, der zusätzlich die Kuratie Neuzirkendorf
und die
Filiale Ranna seelsorglich betreut.
Pater
Sebastian Paredon (MSFS) versorgt als Pfarrer von
Creußen
Thurndorf und Schnabelwaid mit. (MSFS bedeutet
Kongregation
der Missionare des hl. Franz
von Sales)
Seit
September 2007 sind in diesem Seelsorgebereich auch die
beiden
Gemeindereferenten Schwester Claudia Fischer
und Volker
Drechsel tätig.
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Pfarreienverbund Pegnitz Stadt und Land
mit
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Hier waren es hier bei der Gründung 6205 Katholiken
auf 107,02
km² Fläche.
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Pfarreiengemeinschaft Pottenstein und
Umland
mit
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4746 Katholiken waren es hier bei der Gründung auf 104,20 km².

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Im ehemaligen Benediktinerkloster Michelfeld, das heute eine Einrichtung von Regens-Wagner ist, fanden aus
Anlass des Jubiläums "1.000 Jahre Bistum Bamberg" vom 8. bis
10. Juni 2007 die Glaubenstage des
Dekanats Auerbach statt. Gläubige aus allen Seelsorgebereichen nahmen
daran teil. |

Eine besondere Einrichtung im Dekanat Auerbach
sind die ökumenischen Wallfahrten, die
zusammen mit dem evang.-luth. Dekanat Pegnitz gemacht werden.
Am 24. Juli 2011 war das gemeinsame Ziel das ehemalige Benediktinerkloster
Michelfeld. (Bericht NN)

letzte Bearbeitung dieses Artikels am 25. Juli
2011
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J. S. Bach
Fuge in g-moll |

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