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Das Altarbild der Mutterhauskirche stellt die Aufnahme der Gottesmutter Maria in den Himmel, volkstümlich "Mariä Himmelfahrt" dar.
Neue Provinzleitung
2002
Die Generaloberin wünschte der neuen Provinzleitung im Ernennungsschreiben u. a. „das Licht und die Kraft des Heiligen Geistes“ für die „schwere und verantwortungsvolle Aufgabe“.
Gebe Gott, dass der nach den Unruhen und Querelen der Jahre 2001 und 2002 wieder in „unser Mutterhaus“ einkehrte Frieden bleiben und der von dort nun schon ein halbes Jahrhundert ausströmende Segen weiter auf unsere Heimat fließen möge. R. Weber
Einkleidung 2003 Als ein „wahres Zeichen der Hoffung und der Zukunft“ wertete am 28. August 2003 der Bamberger Erzbischof Ludwig den Beginn des Noviziats einer jungen Frau anlässlich ihrer feierlichen Einkleidung im Auerbacher Mutterhaus.
In seiner Predigt erinnerte der Oberhirte an die Schwierigkeiten der
Auerbacher Schulschwestern in den vergangenen Monaten, „deren Gründe letzten
Endes im Verborgenen liegen“ und über die es nicht zu richten gelte. Er
freute sich über den Neuanfang in Auerbach, der mit dieser Einkleidungsfeier
sichtbar werde. Der Novizin Schwester Maria-Lena wünschte Erzbischof Schick,
dass sie stets Jesus Christus in ihrem Herzen spürt und den guten Traditionen
der Auerbacher Schulschwestern treu bleibt.
Oktober 2003: 50 Jahre Mutterhaus Ganz im Sinne eines Neuanfanges stand auch das Jubiläum „50 Jahre Mutterhaus Auerbach“.
Mit einem „Bischofstag“ am 3. Oktober
2003, dem „Tag der Deutschen Einheit“, begannen die Feierlichkeiten. Unter
großer Anteilnahme der Bevölkerung hielt Erzbischof Dr. Ludwig Schick in
Conzelebration mit mehreren Geistlichen, u. a. dem Generalvikar aus Königgrätz,
dem Regionaldekan aus Bayreuth und dem Dekan aus Pegnitz einen festlichen
Gottesdienst. In seiner Ansprache sagte er u.a.: „Hier ist trotz aller
menschlichen Schwäche, Brüchigkeit und Vorläufigkeit der Himmel offen
gehalten worden durch Gebet, durch Eucharistie, durch Buße, durch Arbeit,
Beispiel und Vorbild.“ Schön war auch, dass neben der Generaloberin Schwester
Miriam aus Tschechien eine Abordnung der „Münchner Schulschwestern“ und vor
allem eine große Anzahl Dillinger Franziskanerinnen aus Michelfeld anwesen
waren.
Unter den Gästen waren auch Landrat Armin Nentwig (links) und 2. Bürgermeister Georg Gsell (Mitte) zu finden, die beide lobende Grußworte sprachen. Dem Bischofstag folgte mit dem „Schwesterntag“ die stille Einkehr im Gedenken an die Anfänge der Bayerischen Provinz und zum Dank für Gottes Treue.
Am „Besuchertag“ (Sonntag, 5.10.2003) öffneten sich zum ersten Mal die Pforten des Auerbacher Mutterhauses für die Öffentlichkeit. Hunderte von Auerbachern und Interessenten aus benachbarten Orten strömten ab 14.00 Uhr ins Kloster, wo mehrere Schwestern die Gäste in Gruppen durch das Haus führten. Eine Multimediaschau des Verfassers des vorliegenden Artikels über die Geschichte der Kongregation und des Auerbacher Mutterhauses musste wegen des großen Andrangs gleich mehrmals vorgeführt werden.
Abschluss des Jubiläums bildete eine Vesperandacht, die auch Generalvikar Albrecht und Prälat Göller aus Bamberg mitfeierten. In einem Interview am Rande des Jubiläums führte der Bamberger Erzbischof u. a. aus: „Nach der Trennung, die ich bedauere und gerne abgewendet hätte, spürt man jetzt eine gewisse Freiheit und Fröhlichkeit. Man spürt richtig, dass der Orden einer guten Zukunft entgegen geht.“ (Nordbayerische Nachrichten vom 6.10.2003, Auerbach und Umgebung, Seite 4)
Jubelprofess am 28. August 2008
Mit einem Festgottesdienst begingen die Schulschwestern von Unserer Lieben Frau im Mutterhaus Auerbach das Professjubiläum von sieben Mitschwestern. Anschließend stellten sich die Jubilarinnen zusammen mit dem Zelebranten, Pater Basilius Sandner OSB, und der Generaloberin Sr. Miriam (4. von links) sowie der Provinzoberin Sr. Luzilla (2. von links) zum Erinnerungsfoto.
Besuch von Kardinal Meisner Am 1. Mai 2009 kam der Kölner Kardinal wieder
einmal in das Mutterhaus nach Auerbach.
Im Anschluss daran zog man in einer langen Lichterprozession in den Klostergarten.
Die Gruppe der Schulschwestern führten Generaloberin Miriam Baumruková und Provinzoberin Lucilla Hauser an. Ziel war die festlich geschmückte und illuminierte Mariengrotte im Garten.
Dort segnete der Kardinal die neue Muttergottesstatue.
Am Ende gab Kardinal Meisner den Segen und sagte: "Wenn ich die Muttergottes wäre, dann würde ich hier in Auerbach bei den Schwestern bleiben, denn da ist es so schön." Am Tag darauf hielt der Kardinal in der Klosterkirche ein feierliches Pontifikalamt. Albert Werner, früher Steyler-Missionar (SVD), seit einem knappen halben Jahr Hausgeistlicher des Auerbacher Mutterhauses, begrüßte den hohen kirchlichen Würdenträger, die Mitzelebranten und alle Kirchenbesucher. Unter diesen waren u .a. Landrat Reisinger und Bürgermeister Neuß.
Im Anschluss an den Gottesdienst luden die Schulschwestern alle zu einer Stunde der Begegnung mit dem Kardinal in die Turnhalle der Realschule ein.
Nach einem kleinen Stehempfang mit Gelegenheit zum persönlichen Gespräch mit dem Kardinal erzählte dieser u. a. ein wenig über die beiden Päpste Johannes Paul II. und Benedikt XVI. Hier erfuhr man Weltkirche auf erfrischende Art.
Wie heißt es beim Evangelisten Lukas sinngemäß? Zachäus stieg auf einen Feigenbaum, um den Herrn zu sehen. (Lk 19, 1-5) Und wenn nun mal kein Feigenbaum in der Nähe ist, dann ...
letzte Bearbeitung dieses Artikels am 3. September 2009
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