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In
den Jahren des 1.
Weltkrieges (1914-18) war auf dem Truppenübungsplatz
Grafenwöhr reger Betrieb. Zum einen erfolgte hier die Zusammenstellung
und Ausbildung der für den Fronteinsatz vorgesehenen Verbände, zum anderen
wurde von den Soldaten der bayerischen Armee fleißig geübt und geschossen.
Deshalb war in der ganzen Umgebung jeden Tag bis tief in die Nacht hinein Geschützdonner
zu hören. Kriegsgefangenenlager
Grafenwöhr
Durchschnittlich 12.000 Gefangene waren während der Kriegsjahre in Grafenwöhr und arbeiteten z. T. am Ausbau des Übungsplatzes mit.
Über 750 Gefangene starben hier und wurden auf dem eigens errichteten Gefangenenfriedhof bestattet. Die meisten der toten Soldaten wurden nach dem 1. Weltkrieg (1927/28) in ihre Heimatländer umgebettet.
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