anno 2010
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Gedenktage im Jahre 2010

Auch 2010 ist wieder reich an Gedenktagen großer Persönlichkeiten (Geburts- bzw. Sterbetage) und bedeutender Ereignisse.

Gustav Mahler, Symphonie Nr. 1 in C
3. Satz, feierlich und gemessen, ohne zu schleppend
(150. Geburtstag am 7. Juli)

Im Einzelnen finden Sie in der Reihenfolge ihres zeitlichen Treffens diese Gedenktage für 2010:

Albert Camus
+ 4. Januar 1960
Elvis Presley
* 8. Januar 1935
Frédéric Chopin
* 1. März 1810
Robert Schumann
* 8. Juni 1810
  Gustav Mahler
* 7. Juli 1860
  Mutter Teresa
* 27. August 1910
 

Albert Camus
50. Todestag am 4. Januar

Albert Camus
wird am 7. November 1913
in Mondovi in Algerien
als zweiter Sohn einer Familie
mit südfranzösischen Wurzeln geboren.
Er war ein französischer
Philosoph und Schriftsteller
und starb am 4. Januar 1960
in Sens, Frankreich. 

1957 erhielt Camus für sein erzählerisches, dramaturgisches, philosophisches und publizistisches Gesamtwerk den Nobelpreis für Literatur.
Eine seiner bekanntesten Schöpungen ist wohl der 1942 erschienene Roman "Der Fremde", welcher 1967 verfilmt wurde

Elvis Presley
75. Geburtstag am 8. Januar

Elvis Presley
wurde am 8. Januar 1935
in East Tupelo, Mississippi,
unter dem Namen
Elvis Aron Presley geboren.
Während seiner Militärdienstzeit
war er auch im
Truppenübungsplatz Grafenwöhr (Foto). 

Der US-amerikanische Sänger, Musiker und Schauspieler wurde als "King of Rock 'n' Roll" durch seinen unnachahmlichen Rhythm and Blues zum erfolgreichsten und populärsten Solokünstler seines Jahrhunderts. "Heartbreak Hotel" (1956) wurde der erste von über 100 offiziell aufgeführten Hits. Mit über 1300 Konzerten und über 30 Spielfilmen, die während seiner 23 jährigen Karriere entstanden, wurde Elvis Presley zum Mythos ganzer Generationen. Zu seinen Lebzeiten veröffentlichte er 89 Alben und verkaufte über 500 Millionen Tonträger. Dabei verkörperte Elvis den Rock 'n' Roll schlechthin; rebellisch, aggressiv, sinnlich und schwermütig. (Quelle)
Elvis Aron Presley starb am 16. August 1977 im Alter von nur 42 Jahren in Memphis an Herzversagen.

Frédéric Chopin
200. Geburtstag am 1. März

Frédéric Chopin
kam
im Jahre 1810
als Fryderyk Franciszek Chopin
in Żelazowa Wola bei Warschau
(Polen) zur Welt.
Sein Geburtstag ist nicht ganz klar.

Chopin war Komponist, Pianist und Pädagoge. Er ist einer der einflussreichsten und beliebtesten Klavierkomponisten des neunzehnten Jahrhunderts und gilt als bedeutendste Persönlichkeit in der Musikgeschichte Polens. (Werkverzeichnis)
Er starb mit nur 39 Jahren am 17. Oktober 1849 in Paris.

Robert Schumann
200. Geburtstag am 8. Juni

Robert Schumann
wurde am 8. Juni 1810
im sächsischen Zwickau geboren.
Er studierte in Leipzig und Heidelberg
Rechtswissenschaften und später Musik.
Am 29. Juli 1856 starb Schumann
in der Nervenklinik Endenich bei Bonn.

Schumanns romantische Lieder sind der Inbegriff der deutschen Hochromantik in der Musik überhaupt. Seine Vertonungen von Gedichten Heines, Eichendorffs und Chamissos machten ihn unsterblich. Zusammen mit seiner Frau, der Klaviervirtuosin Clara Schumann, bildete er das Traumpaar der deutschen Romantik schlechthin.

Gustav Mahler
150. Geburtstag am 7. Juli

Gustav Mahler
kam als Sohn einer jüdischen Familie
am 7. Juli 1860
in Kalischt (Böhmen) zur Welt.
Er starb mit knapp 51 Jahren
am 18. Mai 1911 in Wien.

Wie kaum ein anderes musikalisches Werk markiert das von Gustav Mahler den Übergang von der Spätromantik hin zur klassischen Moderne. Als Dirigent in Wien und besonders in New York umjubelt, standen seine Zeitgenossen seinen meist lauten und oft als  disharmonisch empfundenen Kompositionen eher reserviert gegenüber. Es war der berühmte Leonard Bernstein, der in den sechziger Jahren eine wahre  Mahler-Renaissance vorantrieb. Heute zählen die Lieder und Symphonien von Gustav Mahler unbestritten zum Kanon der abendländischen Musikgeschichte.

Gustav Mahler, Symphonie Nr. 1 in C
3. Satz, feierlich und gemessen, nicht zu schleppend

Mutter Teresa
100. Geburtstag am 27. August

Mutter Teresa
wurde am 26. August 1910
als Agnes Gonxha Bojaxhiu
in Üsküp (damals Osmanisches Reich)
auf dem Gebiet des heutigen Mazedonien geboren.

Die römisch-katholische Ordensfrau albanischer Herkunft war Gründerin des Ordens "Missionarinnen der Nächstenliebe" (1963), die nach ihren Ordensregeln niemals für Geld oder für Wohlhabende arbeiten. In Indien verehrte man die humanitäre Streiterin als "Engel der Armen". Wegen ihres Engagements für Alte und Kranke wurde sie in den Slums Kalkuttas auch "Engel der Sterbenden" genannt. Hier eröffnete sie 1949 die erste Armenschule. Mit ihrem Orden betreute Mutter Teresa bis Mitte der 1990er Jahre gemeinsam mit rund 10.000 Mitgliedern weltweit 160 Missionarsstationen. 1979 wurde sie mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet und 2003 von der katholischen Kirche selig gesprochen. (Quelle)

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letzte Bearbeitung dieses Artikels am 30. Dezember 2009

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